Meine
Geschichte
Ich heiße
Julia Mielicka, bin am 13 Januar 2004 in Köslin (Polen) als ein
"gesundes Kind"
auf die
Welt gekommen.
Es gab
keinerlei Anzeichen, das sich mein kurzes Leben schon so schnell und
so radikal verändern wird.
Im Mai
2004 bin ich mit Verdacht auf eine Entzündung der Harnwege in
das Koszaliner Krankenhaus (Polen) eingewiesen worden. Dort konnte
man bereits feststellen, dass ich mit Cytomegaline infiziert bin und
eine Unterfunktion der Schilddrüse habe.
Trotz dem
stationären Aufenthalt im Krankenhaus und der mir vielen
verabreichten Medikamente, hat sich mein Zustand von Tag zu Tag und
von Stunde zu Stunde verschlechtert.
Dank
meiner Eltern bin ich endlich in die Klinik nach Stettin (Polen)
überwiesen worden.
Dort
stellten die Ärzte fest, dass ich mich bereits in einem sehr
kritischen Zustand befand.
Für
mich hieß es, jede Menge Untersuchungen denen ich mich stellen
musste.
Nach über
einem Monat Klinikaufenthalt und einem großen Kampf um mein
Leben,
konnte ich
Dank der tollen Ärzten und der guten Betreuung in der Klinik
wieder nach hause.
Die mir
dort gestellte Diagnose, konnte in den Untersuchungen im genetischen
Institut in Warschau (Polen) bestätigt werden.
Meine
Diagnose ergab, dass ich an der Stoffwecheselerkrankung
Mukoviszidose leide.
Auf den
ersten Blick bin ich ein ganz normales Mädchen. Niemand erkennt
dass ich so eine schwerwiegende Krankheit habe. Ich weiß aber ,
damit ich einigermaßen normal Leben kann und mir selbst eine
Chance geben möchte, gegen die Krankheit an zukämpfen, muss
ich jede menge Tabletten einnehmen, täglich inhalieren und
Verbände wechseln.
Die
ständigen Besuche bei verschiedenen Ärzten sind absolut
notwendig für meine Krankheit und manche Krankenhausaufenthalte
können leider nicht vermieden werden.
Es ist
nicht leicht aber ich will gegen meine Krankheit kämpfen.
Ich möchte
mit meiner Schwester und anderen Kindern spielen, möchte den
Kindergarten besuchen und dann in die Schule gehen.
Um das zu
erreichen, weiß ich dass ich jetzt schon als kleines Mädchen
sehr viel Disziplin besitzen und zeigen muss.
Jeder der
mit der Krankheit konfrontiert wurde, selbst erkrankt ist oder sich
mit der Krankheit beschäftigt, weiß auch wie
kostenintensiv die Behandlung meiner Krankheit ist.
Meine
Eltern tun was in deren Macht steht um mir die Betreuung und die
Behandlungen zu bieten die unbedingt für mein Leben notwendig
sind.
Leider ist
es für sie nicht möglich alleine ohne eine finanzielle
Unterstützung dieses zu schaffen.
Deshalb
möchte ich mich auf diesen Weg an Sie wenden, weil ich und meine
Eltern auf Ihre Unterstützung angewiesen sind.
Helft mir
bitte mich über mein Leben zu freuen und zu Leben.
Ich hoffe
auf den Tag an dem meine Krankheit heilbar ist und ich diesen mit
Eurer Unterstützung erleben darf.
In meinen
Namen und Namen meiner Eltern möchten wir uns herzlich bei den
Menschen bedanken, denen das Schicksal anderer am Herzen liegt und
bereit sind uns zu helfen und zu unterstützen.
Eure Julia!